Auswertungstools - Tabellenverknüpfung in MIS-Abfragen

Nicht immer ist es sinnvoll, die abzufragende Datenmenge bereits in der MIS-Abfrage einzuschränken, also bereits dort eine SELECT-Anweisung einzutragen. Vor allem wenn man in dieser Anweisung die abgefragten Tabellen nicht gleich mit den jeweiligen Verknüpfungen angibt, sondern das so genannte "kartesische Produkt" (alle Datensätze aus allen abgefragten Tabellen) zulässt, dauert die Auswertung insgesamt länger als nötig.

Beispiel:

Wenn Sie in der MIS-Abfrage die Anweisung

select * from n_adressen, n_personendaten

angeben, lädt die MIS-Auswertung zunächst alle Datensätze aus der Tabelle n_adressen und alle Datensätze aus der Tabelle n_personendaten, ohne dass eine Beziehung zwischen den einzelnen Datensätzen (also welche Personendaten zu welcher Adresse gehören) hergestellt wird.

Wenn Sie dieses "kartesische Produkt" vermeiden möchten,

  • lassen Sie entweder die Anweisung in der MIS-Abfrage ganz weg und tragen Sie nur im MIS-Format eine Anweisung ein (mit den Angaben, wie die Tabellen miteinander verknüpft sind)

    oder
  • geben Sie die Verknüpfung der Tabellen bereits in der Anweisung in der MIS-Abfrage ein.

Im Beispiel würden Sie also

select * from n_adressen, n_personendaten
where n_adressen.adressnummer = n_personendaten.zuordnungsnummer

in der MIS-Abfrage eintragen.   


 

Download von Dateien

Klicken Sie den Link auf eine Datei mit der rechten Maustaste an und wählen im Kontextmenü "Ziel speichern unter". Nun können Sie die Datei an einer beliebigen Stelle abspeichern.

*.sql-Dateien lassen sich auch direkt im Internet-Explorer öffnen, um den enthaltenen Text zu kopieren und in einen geeigneten SQL-Editor einzufügen. *.dat - dateien sind für den Import in MIS vorgesehen (siehe Anleitung).

Bitte beachten Sie vor dem Download die Grundsätze für die Nutzung.


Zurück